Reboarder: Die Wahl hat gute Gründe!

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Reboarder sind die sichersten Kindersitze bis zum vierten Geburtstag. Bei der Babyschale, dem ersten Autositz, denkt niemand nach, ob Neugeborene vorwärts oder rückwärtsfahren sollten. Jedem ist klar, dass die Rückwärts-Position beim Bremsen sicherer für ein kleines Kind mit wenig Muskelspannung ist. Hierzulande erfolgt der Umstieg auf einen "normalen", das heisst vorwärts gerichteten, Autokindersitz dann, sobald das Kind alleine sitzen kann. Das ist jedoch nicht unbedingt sinnvoll, denn bis zum vierten Geburtstag können kleine Kinder ihren Kopf bei einem Unfall nur unzureichend halten. Dadurch können sehr viel häufiger Genickbrüche durch den starken Zug am Kopf entstehen, dem die noch rudimentär entwickelte Nackenmuskulatur wenig entgegensetzen kann.

Wieso sind Reboarder nicht in Fahrtrichtung ausgerichtet?

  • Rückwärts gerichtete Kindersitze reduzieren die Gefahr schwerer Verletzungen bei einem Frontalunfall um etwa 90 Prozent, vorwärts gerichtete dagegen um nur etwa 60 Prozent.
  • Bei einem Aufprall wird die entstehende, massive Kraft über den ganzen Oberkörper verteilt und dieser in die Schale gedrückt. Vorwärts gerichtet fliegen die Kinder nach vorne und die Zugkraft zieht am Kopf. Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper circa 15 bis 20 Prozent grösser als bei Erwachsenen und hat so relativ gesehen mehr Gewicht.
  • "Innerer Genickbruch" – durch die starke Zugkraft wird das Rückenmark in der Wirbelsäule gedehnt. Wird es jedoch überdehnt, kann es reissen, was in der Folge zum Tod oder zur Querschnittslähmung führt.
  • Auch beim Seitenaufprall kann in der Praxis ein rückwärts gerichteter Sitz sicherer sein: Häufig sieht man einen Seitenaufprall kommen, wenn man beispielweise die Vorfahrt genommen bekommt und stark bremst. Vorwärts wird das Kind aus dem Sitz gezogen, beim Seitenaufprall gibt es dann nichts mehr, was den kleinen Körper stützt und somit schützt. Im Rear-Facing Kindersitz wird das Kind durch eine Bremsung in den Sitz hineingedrückt und perfekt von den tiefen Seitenbacken aufgefangen.
  • Im können Kinder wesentlich besser sehen, denn sie können aus der Heckscheibe und den Seitenscheiben schauen. Rückwärts können die Augen die Objekte ausserhalb des Autos verfolgen, was viel weniger anstrengend ist, als immer wieder neu fixieren zu müssen, wie es beim Vorwärtsfahren der Fall ist.
  • Kleinkinder sind Rückwärtsfahren von der Babyschale gewöhnt, ihnen wird gewöhnlich nicht schneller schlecht und es gibt keinen Grund, dass sie es nicht mögen sollten. Der Gleichgewichtssinn von Kindern bildet sich in diesem Bereich erst mit vier bis sechs Jahren aus, erst dann beginnt bei manchen Kindern Reiseübelkeit. Häufig liegt die Unzufriedenheit im Auto an der Liegeposition in der Babyschale, in der man nichts sehen kann. Ziehen die Kinder in den um, kehrt sofort wieder Ruhe ein. 
  • Sehr viel früher als bei Vorwärts-Sitzen ist der Umzug von der Babyschale möglich – und im Ergebnis sitzen schneller wieder zufriedene Kinder im Auto. Es gibt eigentlich keine Grenze nach unten, da manche -Kindersitze schon ab der Geburt zugelassen sind und mit einer Schlafposition aufwarten. Wir empfehlen trotzdem, Neugeborene zunächst körpergerechter in einer Babyschale zu transportieren. Erst mit Beginn des Sitzalters und/oder ausreichender Körperspannung sollte Dein Kind in einen grösseren Kindersitz umziehen.

Es gibt noch sehr viel mehr Pro-Reboarder-Gründe. Aber in unseren Augen geht einfach nichts über die Sicherheit der Kinder, denn wir alle bewegen uns viel im Strassenverkehr mit dem Auto und sollten besonders hier unsere Zwerge bestmöglich schützen.

Reboarder sind die sichersten Kindersitze bis zum vierten Geburtstag. Bei der Babyschale, dem ersten Autositz, denkt niemand nach, ob Neugeborene vorwärts oder rückwärtsfahren sollten.... mehr erfahren »
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Reboarder: Die Wahl hat gute Gründe!

Reboarder sind die sichersten Kindersitze bis zum vierten Geburtstag. Bei der Babyschale, dem ersten Autositz, denkt niemand nach, ob Neugeborene vorwärts oder rückwärtsfahren sollten. Jedem ist klar, dass die Rückwärts-Position beim Bremsen sicherer für ein kleines Kind mit wenig Muskelspannung ist. Hierzulande erfolgt der Umstieg auf einen "normalen", das heisst vorwärts gerichteten, Autokindersitz dann, sobald das Kind alleine sitzen kann. Das ist jedoch nicht unbedingt sinnvoll, denn bis zum vierten Geburtstag können kleine Kinder ihren Kopf bei einem Unfall nur unzureichend halten. Dadurch können sehr viel häufiger Genickbrüche durch den starken Zug am Kopf entstehen, dem die noch rudimentär entwickelte Nackenmuskulatur wenig entgegensetzen kann.

Wieso sind Reboarder nicht in Fahrtrichtung ausgerichtet?

  • Rückwärts gerichtete Kindersitze reduzieren die Gefahr schwerer Verletzungen bei einem Frontalunfall um etwa 90 Prozent, vorwärts gerichtete dagegen um nur etwa 60 Prozent.
  • Bei einem Aufprall wird die entstehende, massive Kraft über den ganzen Oberkörper verteilt und dieser in die Schale gedrückt. Vorwärts gerichtet fliegen die Kinder nach vorne und die Zugkraft zieht am Kopf. Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper circa 15 bis 20 Prozent grösser als bei Erwachsenen und hat so relativ gesehen mehr Gewicht.
  • "Innerer Genickbruch" – durch die starke Zugkraft wird das Rückenmark in der Wirbelsäule gedehnt. Wird es jedoch überdehnt, kann es reissen, was in der Folge zum Tod oder zur Querschnittslähmung führt.
  • Auch beim Seitenaufprall kann in der Praxis ein rückwärts gerichteter Sitz sicherer sein: Häufig sieht man einen Seitenaufprall kommen, wenn man beispielweise die Vorfahrt genommen bekommt und stark bremst. Vorwärts wird das Kind aus dem Sitz gezogen, beim Seitenaufprall gibt es dann nichts mehr, was den kleinen Körper stützt und somit schützt. Im Rear-Facing Kindersitz wird das Kind durch eine Bremsung in den Sitz hineingedrückt und perfekt von den tiefen Seitenbacken aufgefangen.
  • Im können Kinder wesentlich besser sehen, denn sie können aus der Heckscheibe und den Seitenscheiben schauen. Rückwärts können die Augen die Objekte ausserhalb des Autos verfolgen, was viel weniger anstrengend ist, als immer wieder neu fixieren zu müssen, wie es beim Vorwärtsfahren der Fall ist.
  • Kleinkinder sind Rückwärtsfahren von der Babyschale gewöhnt, ihnen wird gewöhnlich nicht schneller schlecht und es gibt keinen Grund, dass sie es nicht mögen sollten. Der Gleichgewichtssinn von Kindern bildet sich in diesem Bereich erst mit vier bis sechs Jahren aus, erst dann beginnt bei manchen Kindern Reiseübelkeit. Häufig liegt die Unzufriedenheit im Auto an der Liegeposition in der Babyschale, in der man nichts sehen kann. Ziehen die Kinder in den um, kehrt sofort wieder Ruhe ein. 
  • Sehr viel früher als bei Vorwärts-Sitzen ist der Umzug von der Babyschale möglich – und im Ergebnis sitzen schneller wieder zufriedene Kinder im Auto. Es gibt eigentlich keine Grenze nach unten, da manche -Kindersitze schon ab der Geburt zugelassen sind und mit einer Schlafposition aufwarten. Wir empfehlen trotzdem, Neugeborene zunächst körpergerechter in einer Babyschale zu transportieren. Erst mit Beginn des Sitzalters und/oder ausreichender Körperspannung sollte Dein Kind in einen grösseren Kindersitz umziehen.

Es gibt noch sehr viel mehr Pro-Reboarder-Gründe. Aber in unseren Augen geht einfach nichts über die Sicherheit der Kinder, denn wir alle bewegen uns viel im Strassenverkehr mit dem Auto und sollten besonders hier unsere Zwerge bestmöglich schützen.

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